Physiotherapie am Hauptstandort | Kantonsspital Graubünden

Physiotherapie am Hauptstandort

Am Hauptstandort in Chur bieten wir Ihnen unterschiedliche Physiotherapien im ambulanten und stationären Setting an.

Ambulante Physiotherapie

Unser vielseitig ausgebildetes Team bietet den Patientinnen und Patienten unterschiedliche, individuell abgestimmte Physiotherapien an. Die Ziele dieser Behandlungen: Wiedererlangen der körperlichen Autonomie, Schmerzlinderung, Reintegration in den Alltag, Verbesserung der Leistungsfähigkeit oder Entspannung.

Nach Operationen des Bewegungsapparats und internistischen Eingriffen unterstützen wir Sie beim Wiederaufbau von Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer. Wir behandeln auch Patientinnen und Patienten mit rheumatischen, neurologischen oder die Atmung betreffenden Erkrankungen. Die Betroffenen profitieren von unserem breiten Fachwissen und unserer modernen Infrastruktur (u.a. MTT-Raum, Therapiebad, Stosswellengerät).
 

Allgemeine Behandlungen bieten wir in folgenden Situationen an:

  • nach chirurgischen Eingriffen (z.B. nach Wirbelsäulen-, Extremitäten-, Wiederherstellungs-, Neurochirurgie etc.)
  • bei orthopädischen Erkrankungen (Wirbelsäulenbeschwerden, operativ-orthopädischen Eingriffen, allgemeine Erkrankungen/Verletzungen des Bewegungsapparates etc.)
  • bei neurologischen Erkrankungen (Morbus Parkinson, Schlaganfall, Multiple Sklerose etc.)
  • bei rheumatischen Beschwerden (z.B. Morbus Bechterew, chronischer Polyarthritis, etc.)
  • bei internistischen Erkrankungen (Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, der Atemorgane, etc.)
  • bei Sportverletzungen
  • als muskuläres Aufbautraining (wichtiger Bestandteil jeder Therapie)

Unser ambulantes kardiales Rehabilitationsprogramm «Kardiofit» unterstützt Sie nach einem Herzinfarkt, einem Eingriff am Herzen oder bei Herzmuskelschwäche. Das Training umfasst u.a. Physiotherapie, Krafttraining, Gymnastik, Schwimmen oder Velofahren - ergänzt durch Entspannungsübungen. 

Spezialisierte Physiotherapeutinnen und -therapeuten führen das Programm durch. Während zwei bis drei Monaten trainieren Sie in Kleingruppen mit maximal acht Personen (insgesamt 36 Trainingseinheiten) – am Kantonsspital Graubünden und in den angrenzenden Naherholungsgebieten Fürstenwald und Mittenberg. Die Patientinnen und Patienten sind während des Programms in regelmässigem Austausch mit dem Ärzteteam der Kardiologie.

Die ambulante kardiale Rehabilitation unterstützt Ihren raschen Wiedereinstieg in Beruf und Alltag. Sie steigert Ihre körperliche Leistungsfähigkeit. Zudem erhalten Sie Informationen darüber, wie Sie Ihre gesundheitliche Situation nachhaltig verbessern können.

Weitere Infos dazu finden Sie im Fachgebiet Kardiologie.

Das KSGR bietet eine ambulante pulmonale Rehabilitation (APR) unter ärztlicher Leitung und physiotherapeutischer Betreuung an. Die APR richtet sich insbesondere an Patientinnen und Patienten, die im Alltag aufgrund (chronischer) Lungenfunktionseinschränkungen an Atemnot, chronischem Husten und nachlassender körperlicher Leistungsfähigkeit leiden.

Im Zentrum des Rehabilitationsprogrammes steht die Trainingstherapie unter der Betreuung von speziell ausgebildeten Physiotherapeutinnen und -therapeuten. Während rund vier Monaten finden zweimal pro Woche Gruppentrainings mit den Schwerpunkten Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht in der Physiotherapie des KSGR statt.

In Vorträgen und Coachings werden den Patientinnen und Patienten wichtige Informationen über pulmonale Krankheitsbilder, Medikamente, Hilfsmittel und Selbstmanagement vermittelt.

Die Ziele des APR-Programmes sind die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Selbständigkeit sowie die Verbesserung der Selbstwirksamkeit und der Lebensqualität.
 

Ablauf:   

  • Eintrittstestung
  • 2x pro Woche Training von 60 bis 90 Minuten
  • drei Vorträge in vier Monaten von 30 bis 45 Minuten
  • Abschlusstestung

Weitere Infos dazu finden Sie im Fachgebiet Pneumologie.

Mit verschiedenen Techniken und Hilfsmittel belüften wir alle Abschnitte der Lunge. Dies löst den Schleim und regt die Eigenreinigung der Lunge an. 
Unsere Atemtherapie hilft Ihnen besonders in folgenden Fällen: bei Lungenentzündungen, chronischen Erkrankungen (Asthma, COPD) oder nach bauchchirurgischen Eingriffen. 
Zudem bringen wir den Patientinnen und Patienten vor operativen Eingriffen effiziente Atemtechniken bei. 

Die Fibromyalgie-Gruppe verbindet

Lernen und trainieren Sie zusammen mit anderen Betroffenen, wie Sie Ihren Alltag trotz Fibromyalgie gut bewältigen können. Regelmässige Bewegung und Techniken, wie sich Schmerzen gut «managen» lassen, sind ein Schlüssel dazu. 

Personen, die von einer Fibromyalgie betroffen sind, profitieren sehr von einer regelmässigen, aber mässigen Bewegung und von Techniken, wie sie ihre Schmerzen gut «managen» können. Trotzdem kann es manchmal schwierig sein, sich zu motivieren. Durch gemeinsame, leichte Kraft- und Ausdauerübungen und einer begleiteten Runde Nordic Walking wird das Wohlbefinden, die körperliche Leistung und das Selbstvertrauen besser.

Die Fibromyalgie-Gruppe verbindet Edukation über die Krankheit und verschiedene Techniken der Schmerzbewältigung mit Spass und Bewegung: Denn zusammen geht es einfach besser!

Wann & Wo
Die Fibromyalgie-Gruppe findet jeweils am Donnerstagnachmittag statt. Es wird empfohlen, den Kurs von Anfang bis Ende zu besuchen. Versäumte Lektionen können nachgeholt werden. Wenn es gewünscht wird, kann auch mitten im Kurs eingestiegen werden. 

Daten
Die Daten der Gruppe finden Sie auf der Seite Fibromyalgie-Gruppe.

Treffpunkt
Empfang Hauptstandort KSGR

Mitbringen
bequeme Kleider / Trainingsanzug, gute Schuhe zum Laufen, Wetterschutz bei Regen

Kosten
Die Kosten der Fibromyalgie-Gruppe gehen zu Lasten der Grundversicherung (Unfall/Krankheit).

Anmeldung
via Sekretariat Schmerzzentrum +41 81 255 20 61  | schmerz [at] ksgr.ch (schmerz[at]ksgr[dot]ch)
 

Unsere Kinder-Physiotherapeutinnen und -therapeuten behandeln Kinder aller Altersklassen kompetent und liebevoll. Alle weiteren Informationen erhalten Sie auf der Seite Kinder-Physiotherapie.

Die manuelle Lymphdrainage ist Teil der Entstauungstherapie bei lymphologischen Erkrankungen. Lymphödeme sind entweder angeborene Störungen des Lymphsystems oder eine erworbene Schädigung. Ziel unserer Behandlung von Lymphödemen: die Schwellung möglichst schnell reduzieren und den abgeschwollenen Zustand erhalten. Dies geschieht mit Hilfe einer komplexen physikalischen Entstauungstherapie (bestehend aus Lymphdrainage, Kompression und Hautpflege).

Lymphtherapeutinnen und -therapeuten regen durch spezielle Griffe den Rücktransport der Gewebsflüssigkeit in den Blutkreislauf an. Mit speziellen Bandagetechniken verstärken sie den Effekt der manuellen Lymphdrainage.

Anwendungsgebiete der Lymphdrainage:

  • nach Krebsoperationen
  • nach Traumata mit oder ohne chirurgische Eingriffe
  • nach orthopädischen Eingriffen
  • bei angeborenen Störungen des Lymphsystems

Mit manuellen Behandlungstechniken verbessern wir einerseits die Beweglichkeit unserer Patientinnen und Patienten. Andererseits lindern wir damit deren bewegungsabhängige Schmerzen.

Die medizinische Trainingstherapie (MTT) ist eine gerätegestützte Behandlung in der Rehabilitation. Sie dient dazu, die Muskelkraft und -koordination wiederherzustellen und zu verbessern.

Für eine korrekte Abrechnung bei der Krankenkasse ist es wichtig, dass  MTT spezifisch auf der Verordnung vermerkt ist. 

Unsere MTT- und Fitnessbereich ist täglich von 07:30 - 17:30 Uhr geöffnet. Während Entspannungstherapien bleibt er für MTT und Fitnesstraining geschlossen. 

Fragen Sie gerne bei unseren Disponentinnen nach, wann die Entspannungstherapien stattfinden. 

 

Bobath-Konzept – für Erwachsene und Kinder

Das Bobath-Konzept hilft bei der Behandlung neurologischer Erkrankungen. Es basiert auf der Überzeugung, dass das Gehirn «plastisch» ist und sich neu organisieren kann: Gesunde Hirnregionen übernehmen dabei Aufgaben, die zuvor die geschädigten Regionen ausgeführt haben.

Bei traumatischen Hirnschädigungen sind häufig nicht die Kontrollzentren zerstört, sondern Verbindungswege unterbrochen. Unsere Mitarbeitenden helfen den Patientinnen und Patienten dabei, diese Verbindungswege neu zu bahnen. 

Bei Säuglingen und Kleinkindern behandeln wir u.a.: Schiefhaltungen, Entwicklungsverzögerungen, Wahrnehmungsstörungen, erhöhte oder schlaffe Muskelspannung und neurologische Auffälligkeiten (z.B. Spastiken).
Bei älteren Kindern kommen Gleichgewichtsprobleme, Gangunsicherheiten, Fehlhaltungen und Fehlbelastungen dazu. 

Stosswellentherapie

Sie leitet energiereiche Schallwellen in schmerzende Körperareale (z.B. bei Fersensporn). Dieses Verfahren kann krankhafte Veränderungen an Sehnen, Bändern, Muskeln usw. beseitigen. Die Stosswellen beschleunigen den (Selbst-)Heilungsprozess im Körper. 
 

Wärmetherapie (Fango)

Sie fördert lokal die Durchblutung und hilft damit bei muskulären Verspannungsschmerzen.
 

Ultraschallwellen

Diese Therapie löst am behandelten Körperteil einen Druckwechsel im Gewebe aus. Dies führt zu einer besseren Durchblutung. Ultraschall hilft bei der Behandlung von Schmerzen oder verspannter Muskulatur. 
 

Elektrotherapie

Sie unterstützt – je nach Intensität und Stromart (Gleich- oder Wechselstrom) – die Schmerztherapie oder die Muskelstimulation.

Unsere Physiotherapeutinnen und -therapeuten gehören zu unserem interdisziplinär besetzten Post-Covid-Team. Wir unterstützen Betroffene in ihrem Heilungsprozess - mit Atemtherapie, Dehnungsübungen und Entspannungstechniken. So können wir das vegetative Nervensystem, den Puls und damit die körpereigenen Regenerationsprozesse positiv beeinflussen. Bei Bedarf erstellen wir ein individuelles Bewegungsprogramm zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit. 

In der Wassertherapie nutzen wir die physikalischen Eigenschaften des Wassers. Der Auftrieb verringert die Schwerkraft. Somit können sich Patientinnen und Patienten nach Operationen der unteren Extremitäten im Wasser schnell wieder bewegen. Der Wasserwiderstand hilft z.B. bei der sanften Aktivierung der Rumpfmuskulatur bei Rückenpatienten. Durch das Bewegen im Wasser entsteht an der Haut ein massierender Effekt, der sich positiv auf die Muskulatur auswirkt. 

Wir bieten in unserem höhenverstellbaren Schwimmbad folgende Therapien an:

  • nach Operationen der Extremitäten
  • nach Rückenoperationen
  • Chronische Schmerzen 
  • Baby-Badespass 

Für eine korrekte Abrechnung bei der Krankenkasse ist es wichtig, dass Wassertherapie spezifisch auf der Verordnung vermerkt ist. 

Die Physiotherapie bietet neu ein Aktiv-Programm für Wegovy- und Mounjaro-Patient:innen an. Für eine nachhaltige und wirkungsvolle Veränderung bauen wir gezielt mehr Alltagsaktivitäten in Ihren Tagesablauf ein: «Schritt für Schritt»

Stationäre Physiotherapie

In der stationären Phase bereiten wir unsere Patientinnen und Patienten auf den Austritt in den Alltag oder den Eintritt in eine Reha-Klinik vor. Der Fokus liegt auf der Bewegungs- oder Atemtherapie, der Schmerzlinderung sowie der Anleitung für ein effektives Heimprogramm.

Auf den chirurgischen und orthopädischen Abteilungen behandeln Sie unsere Physio-Teams vorwiegend bei folgenden Verletzungen: am Stütz- und Bewegungsapparat (Knochen, Muskeln oder Sehnen) oder an den inneren Organen (meist nach Unfällen).

Auf der IPS und der IMC behandeln wir Patientinnen und Patienten mit schweren bis lebensbedrohlichen Krankheiten oder Verletzungen. Unser Physio-Team führt Atemtherapien sowie passive und assistierte Bewegungstherapien durch. 

Auf unserer Normalstation führen wir Physiotherapien bei Kindern und Jugendlichen mit Infekten oder neurologischen Erkrankungen sowie nach Unfällen durch. Im Mittelpunkt stehen atemtherapeutische, bewegungsfördernde oder neurologische Behandlungen.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie auf der Seite Kinder-Physiotherapie.

Der Einsatzbereich unserer Physiotherapeutinnen und -therapeuten auf den medizinischen Abteilungen: bei Herz-Kreislauferkrankungen (z.B. Herzinfarkt), Krebsleiden, chronischen oder akuten Atembeschwerden (z.B. Asthma, Lungenentzündungen) oder Rückenschmerzen.

Auf der Stroke Unit betreuen wir Patientinnen und Patienten nach akutem Schlaganfall.