Jahresbericht 2025: Inbetriebnahme Neubau auf der Zielgeraden | Kantonsspital Graubünden

Jahresbericht 2025: Inbetriebnahme Neubau auf der Zielgeraden

17. Apr. 2026
Das Kantonsspital Graubünden (KSGR) blickt auf ein erfreuliches und themenreiches Jahr zurück. Die erfolgreiche Besetzung von Chefarztpositionen, die Anerkennung als Fort- und Weiterbildungsstätte in weiteren Fachgebieten und der «Endspurt» beim Neubau prägten neben vielen anderen Themen das Geschäftsjahr 2025.

«Eine stetige Aus- und Weiterbildung ist und bleibt für uns als Spital die Garantie, dass wir auch in Zukunft genügend Fachkräfte für den Betrieb unseres Zentrumsspitals haben», sagt Hugo Keune, CEO des Kantonsspitals Graubünden (KSGR). Das KSGR verfügt in vielen Gebieten den Status als Weiterbildungsstätte, 2025 kamen die interdisziplinäre Wirbelsäulenchirurgie, die Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie die Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie hinzu. Aber auch bei der Grundausbildung setzt das KSGR Massstäbe: Mit 119 Lernenden waren 2025 so viele Jugendliche im KSGR in einer Ausbildung wie noch nie. Ständerat Dr. iur. Martin Schmid, Präsident der Stiftung Kantonsspital Graubünden, sagt: «Ebenso von grösster Bedeutung für die Weiterentwicklung des KSGR sind die erfolgreichen Besetzungen der Chefarztpositionen.» So übernahmen 2025 Dr. med. Daniel Krause als Chefarzt Pathologie, Dr. med. Philipp Stillhard als Chefarzt Unfallchirurgie, Dr. med. Arne Kieback als Chefarzt Angiologie und Dr. med. Mauro Tini als Chefarzt Pneumologie/Schlafmedizin.
 

Neubau: Tag der offenen Tür am 22. August

Die Inbetriebnahme des zweiten Teils des neuen Hauptgebäudes befindet sich auf der Zielgeraden. Die Bevölkerung ist am Samstag, 22. August, 2026 zu einem Tag der offenen Tür eingeladen: Unmittelbar danach starten die integralen Tests, bei denen die unterschiedlichen Systeme aufeinander abgestimmt werden. Im November 2026 wird der Neubau dann dem Betrieb übergeben. Hugo Keune: «Der ganze Neubau ist das Resultat einer grossartigen Teamleistung unterschiedlichster Berufsgruppen, die in den letzten Jahren intensiv zusammengearbeitet haben.» Martin Schmid ergänzt: «Unser neues Hauptgebäude mit den hochinstallierten Bereichen und den ambulanten Behandlungsräumen ist der medizinische Leuchtturm in der Südostschweiz. Damit stellen wir nach einer extrem langen Bauphase die medizinische Versorgung auf höchstem Niveau auf Jahre hinaus sicher.» Das KSGR hat von 2014 bis Ende 2025 517.9 Millionen CHF investiert. Dass gut 75 % bzw. 388.4 Mio. CHF der Arbeiten in der Ostschweiz vergeben
werden konnten, ist eine Auszeichnung für das lokale und regionale Gewerbe.
 

Erfreuliches Geschäftsjahr

Hugo Keune: «Angesichts des Kostendrucks und zu tiefer Tarife sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Uns freut besonders, dass die Kosten weniger stark als der Ertrag gestiegen sind. Das gegenüber dem Vorjahr verbesserte Ergebnis zeigt, dass unsere Anstrengungen bei der Effizienz und stete Verbesserungen bei den Betriebsabläufen Wirkung gezeigt haben.» So lag der Betriebsertrag bei 569.9 Millionen CHF (+4.9 % zum Vorjahr) und der Sach- und Personalaufwand bei 527.7 Millionen CHF (+2.5 % zum Vorjahr). Dies ergibt einen EBITDA, das Betriebsergebnis vor Finanzergebnis und Abschreibungen, von 42.2 Millionen CHF (+47.1 % zum Vorjahr). Das Unternehmensergebnis nach Abschreibungen und Finanzergebnis liegt bei 8.7 Millionen CHF. Die EBITDA-Marge betrug 7.4 % im Berichtsjahr. Das Kantonsspital Graubünden behandelte 2025 in der gesamten Gruppe total
26'466 stationäre Patientinnen und Patienten (+3.2 % zum Vorjahr). Der ambulante Ertrag stieg von 148.9 Millionen CHF auf 162.7 Millionen CHF (+9.3 % zum Vorjahr).
 

Mehr Informationen erhalten Sie im Jahresbericht 2025.