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Präoperatives Ambulatorium

Die Voruntersuchung der Patientinnen und Patienten vor einer Anästhesie/einer Operation hat in erster Linie das Ziel, diejenigen Veränderungen und Erkrankungen aufzudecken, die die Anästhesie und die perioperative Phase beeinflussen können. Diese Voruntersuchungen und präoperativen Abklärungen sollen in demjenigen Umfang erfolgen, in dem ihr Nutzen grösser ist als ihr potenzieller Schaden. Präoperative Abklärungen tragen zu einem effizienten und sicheren Ablauf einer Anästhesie/Operation bei.

Umfassende Vorbereitung auf operative Eingriffe

Im Präoperativen Ambulatorium werden Patientinnen und Patienten in einem interprofessionellen Team bestehend aus Chirurgie, Anästhesie und Pflege umfassend auf den bevorstehenden operativen Eingriff und stationären Aufenthalt vorbereitet.

Im Zeitraum von frühestens drei Monaten bis spätestens 48 Stunden vor dem geplanten Eingriff erfolgt in einem ambulanten Setting die chirurgische ärztliche Aufnahme, die Prämedikation durch die Anästhesie und die Erhebung der Pflegeanamnese. Gekoppelt an den Termin des Präoperativen Ambulatoriums können spezielle Beratungsgespräche oder Zusatzuntersuchungen durchgeführt werden. Die zuweisenden Ärzte werden bei der Indikationsstellung über den operativen Eingriff informiert und eingeladen, bestehende Vorabklärungen dem Team des Präoperativen Ambulatoriums zur Verfügung zu stellen. Damit kann unter Einbezug dieser Vorbefunde die präoperative Diagnostik individuell gestaltet werden.

Die frühzeitigen und umfassenden Vorabklärungen leisten in Bezug auf die Patientensicherheit einen wichtigen Beitrag und ermöglichen eine gut organisierte und patientenfreundliche stationäre Patientenaufnahme.