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Strahlenschutz

Bei der Röntgendiagnostik (Röntgenbilder, Computertomographie) werden ionisierende Strahlen (Röntgenstrahlen) eingesetzt. Dem Nutzen einer Röntgenuntersuchung steht als Nachteil gegenüber, dass Röntgenstrahlen als krebserregend gelten. Dies gilt es bei jeder Röntgenuntersuchung zu bedenken, auch wenn das Risiko bei den in der diagnostischen Radiologie verwendeten Dosen sehr klein ist. Man geht davon aus, dass das Krebsrisiko mit zunehmender Dosis linear steigt; daher ist es wichtig, dass nur wirklich notwendige Untersuchungen mit der geringst möglichen Strahlendosis durchgeführt werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es eine korrekte Einstellung und Benutzung der Röntgengeräte und Computertomographen. Dies wird auf der Radiologie am Kantonsspital Graubünden ständig überwacht. Dafür kommt eine Dosismanagementsoftware (Radimetrics, Firma Bayer) zum Einsatz. Die regelmässige Überprüfung der angewandten Dosen und deren Optimierung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Medizinphysiker Dr. P. Cossmann, Firma MedTech Consulting.

Neben der korrekten Geräteeinstellung ist auch die gewissenhafte Überprüfung der Indikation (Begründung für die Untersuchung) und das Festlegen eines geeigneten Untersuchungsprotokolls entscheidend, um die angewandte Strahlendosis so tief wie möglich zu halten. Daher werden am Kantonsspital Graubünden alle Untersuchungsanmeldungen vorgängig von einer Fachärztin/einem Facharzt überprüft und das Protokoll individuell festgelegt. Bei Unklarheiten kann so rechtzeitig vor der Untersuchung mit der zuweisenden Ärztin/dem zuweisenden Arzt Kontakt aufgenommen werden.