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SPECT-CT

Indikationen

SPECT/CT an sich ist nur eine verfeinerte ergänzende Untersuchungsmethode durch die Kombination einer dreidimensionalen Szintigraphie mit einem Computertomogramm (CT). Dabei können prinzipiell alle in der Übersicht genannten Szintigraphien genauer untersucht werden.

Häufig wird eine SPECT/CT als Erweiterung einer Skelettszintigraphie eingesetzt und für folgende Indikationen verordnet:
• Unklare Schmerzen am Bewegungsapparat
• Schmerzen nach Implantation einer Prothese
• Frage nach Lockerung oder Infekt nach Metallimplantaten
• Frage nach Vitalität (Lebendigkeit) von Knochen, z.B. nach Knochenbruch

Vorbereitung

Die Vorbereitung richtet sich nach der Grunduntersuchung.

Bei Frauen sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.

Ablauf

Zunächst werden die bei der Grunduntersuchung genannten Aufnahmen angefertigt. Zusätzlich wird noch eine dreidimensionale Szintigraphie (SPECT) der besonders interessierenden Region angefertigt, kombiniert mit einer Computertomographie (CT). Dadurch verlängert sich die Aufnahmezeit um etwa eine halbe Stunde.

Strahlendosis

Die Strahlendosis richtet sich nach der Grunduntersuchung. Durch die zusätzliche dreidimensionale Szintigraphie entsteht keine zusätzliche Strahlenbelastung, hier wird nur die bereits applizierte Radioaktivität noch einmal aufgenommen. Durch die CT-Komponente wird eine zusätzliche Dosis appliziert, die aber im SPECT/CT-Kombinationsgerät deutlich tiefer ausfällt (etwa Faktor 5 bis 10) als in einem „herkömmlichen“ Mehrzeilen-CT.