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PET-CT

PET-CT

PET-CT

Indikationen

• Bestimmung der Ausdehnung eines bösartigen Tumors
• Verlaufskontrolle einer tumorspezifischen Therapie (z.B. Chemotherapie)
• Suche nach einem unbekannten Primärtumor
• Demenzdiagnostik

Vorbereitung

Für diese Untersuchung ist es unbedingt notwendig, dass der Patient 12 Stunden vor der Untersuchung nüchtern bleibt. Es darf in dieser Zeit nur Hahnenwasser zu sich genommen werden; auch Kaugummis und zuckerhaltige Flüssigkeiten sind strikt zu vermeiden, da sonst der radioaktive Zucker, der zur Untersuchung verwendet wird, nicht die Tumorzellen erreicht.

Bei Frauen sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.

Ablauf

Zunächst wird eine kleine Menge eines radioaktiven Zuckers gespritzt.

Dann folgt eine Wartezeit von einer Stunde, in welcher der Patient ruhig auf einem Bett in einem Ruheraum liegt. Musikhören während dieser sogenannten „Uptake“-Phase ist erlaubt, es sollten jedoch möglichst wenig Muskeln gebraucht werden. Insofern ist Lesen weniger günstig.

Nach der Wartezeit werden Aufnahmen der interessierenden Körperregion angefertigt, meistens vom Kopf bis zur Mitte der Oberschenkel. In speziellen Fällen werden auch Aufnahmen des ganzen Körpers angefertigt. Da wir nur wenig radioaktive Substanz verwenden, können die Aufnahmen bis zu 1½ Stunden dauern.

Falls für die Befundung notwendig, wird jodhaltiges Röntgenkontrastmittel dazugegeben. Die Kontraindikationen gegen Röntgenkontrastmittel sind hierbei dieselben wie für ein „normales“ CT (Allergien, Schilddrüsenerkrankungen, Nierenfunktionsstörungen).

Strahlendosis

Die Strahlenbelastung ist mittelgradig und entspricht etwa dem Durchschnitt der natürlichen Strahlenbelastung in der Schweiz in zwei Jahren oder der Hälfte der Dosis einer Computertomographie (CT) des Brust- und Bauchraumes.