1820: Das Stadtspital am Totentor | Kantonsspital Graubünden
1820: Das Stadtspital am Totentor
Churer Bürger werden im Stadtspital unentgeltlich aufgenommen, Auswärtige gegen Entgelt. Die Aufsicht im Spital hat die Spitalmutter, meist eine arme Frau. Als Spitalarzt wirkt ein Arzt oder Chirurg, der in der Stadt ansässig ist. Das Spital beherbergt auch Arme und psychisch Kranke.
1847 werden Spitalinsassen, die keine ärztliche Versorgung benötigen, in andere Anstalten verlegt.
1848 bleibt das Stadtspital vorübergehend geschlossen, da die leitende Schwester verstorben ist.
Ab 1864 pflegen Neumünster-Schwestern im Churer Stadtspital. Es wird 1875 ins Welschdörfli verlegt.