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Logopädie FH

Für Logopädinnen und Logopäden stehen die Entwicklung, der Erhalt sowie die Verbesserung, beziehungsweise die Wiederherstellung der Kommunikation und des Schluckens, ausgehend von den persönlichen und sozialen Bedürfnissen der Betroffenen im Vordergrund. Die Logopädie sieht die Sprache als Mittel der Kommunikation und die Kommunikation als Schlüssel zu Integration und Zugehörigkeit.

Beim Planen und Entscheiden stützen sich Logopädinnen und Logopäden unter anderem auf die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Logopädinnen und Logopäden leisten Pra¨ventions- und Rehabilitationsarbeit in den Bereichen Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken und Gesichtslähmungen. Logopädische Arbeitssettings finden sich in pa¨dagogisch-therapeutischen oder medizinisch-therapeutischen Diensten, Schulen, Ambulatorien, Heimen, Spitälern und Kliniken sowie in privaten Praxen. Sie verfügen über Kompetenzen in Diagnostik, Förderung, Therapie und Beratung.

Im klinischen Bereich ist der Fachbereich Logopädie verantwortlich für die Versorgung von stationären Patientinnen und Patienten der interdisziplinären Intensivstation, der Inneren Medizin, der Neurochirurgie, der HNO/Phoniatrie, der Allgemeinchirurgie, der Akutgeriatrie, der Palliativstation sowie der Pädiatrie mit den verschiedenen Störungsbildern. Ebenso wird die ambulante Nachversorgung dieser Patientinnen und Patienten gewährleistet.

In Zusammenarbeit mit dem heilpädagogischen Dienst führt der Fachbereich Logopädie die logopädische Versorgung von Kindern im Vorschulalter durch. Im Auftrag der beiden Gemeinden Churwalden und Haldenstein ist der Fachbereich Logopädie für die Logopädie der schulpflichtigen Kinder verantwortlich.

Ausbildung

  • 3 Jahre Vollzeitstudium bzw. 4-5 Jahre Teilzeitstudium
  • Abschluss: Logopädin / Logopäde, Bachelor of Science
  • Theorie und Praxis sind eng miteinander verbunden, studienintegriert finden mehrere Praktika statt.
  • Start der Ausbildung: jeweils im September

Voraussetzungen

  • gymnasiale Maturität, Berufs- oder Fachmaturität mit bestandener Ergänzungsprüfung gemäss Passerellenreglement
  • Unterrichtserfahrung, heil-/sozialpädagogische Berufspraxis oder entsprechendes Praktikum
  • Eignungs-/Aufnahmeprüfung durch die Ausbildungsinstitutionen
  • Normale Zahn- und Kieferstellung, normales Gehör, normale Stimme, normales Sprech-, Lese- und Schreibvermögen (Gutachten erforderlich)
  • Beherrschen einer schweizer Mundart sowie der deutschen Standardsprache (Bedingung bei der gewählten Ausbildungsstätte klären)

Anforderungen

  • Kommunikationsfähigkeit
  • Einfühlungsvermögen
  • Teamfähigkeit
  • Reflexionsfähigkeit
  • Flexibilität
  • Belastbarkeit

Bewerbung und Selektion

Informationen über das Selektionsverfahren und den Studienverlauf finden Sie auf den Webseiten der Hochschulen:

  • Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, Pädagogische Hochschule: fhnw.ch/ph/isp
  • Universität Fribourg, Heilpädagogisches Institut: unifr.ch/spedu
  • Schweizer Hochschule für Logopädie Rorschach SHLR: shlr.ch
  • Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik HfH Zürich: hfh.ch

Die Zuteilung der Praktikumsplätze erfolgt durch die Hochschulen.


Der Fachbereich Logopädie des Kantonsspitals Graubünden bietet jährlich ein studienintegriertes, logopädisches Abschlusspraktikum von 3-4 Monaten an. Über freie Stellen informieren Sie sich über unser Stellenportal Offene Stellen Aus- und Weiterbildung, Praktika.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Susanne Steiger, Leiterin Logopädie, Tel. +41 81 256 60 82, E-Mail.

Weitere Informationen