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Leistungen ICT

ICT-Applikationsmanagment

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Medizinischer Bereich

Die ICT-Abteilung Informations-Management/ Prozesse ist verantwortlich für die Einführung und prozessorientierte Integration, den 7x24-Stunden-Betrieb inkl. Support sowie die Weiterentwicklung der spitalweiten Kern-Applikationen im administrativen und medizinischen Bereich.

Dazu gehören hauptsächlich die folgenden ICT-Systeme: 

  • SAP Administrativsystem mit den Modulen IS-H (Spital-Branchenlösung), Finanzen (FI), Controlling (CO), Personal (HR), Instandhaltung (PM) sowie Materialwirtschaft (MM) inkl. Apothekenlösung
  • Klinikinformations-System (KIS) für Ärzte, Pflege und interdisziplinäre Bereiche
  • Terminplanungs-System (elektr. Agenden, Bettendisposition, OP-Planung)
  • Leistungserfassungs-Systeme
  • Dokumenten-Management-System (DMS)
  • Kreditoren-Workflow
  • Identity-Management (Benutzer- und Berechtigungsverwaltung)
  • Schnittstellen- und Integrations-Plattform (eGate) mit rund 250 Schnittstellen


Bestimmte Informatik-Dienstleistungen wie der Betrieb und die Weiterentwicklung des SAP Administrativsystems, die Schnittstellen-Integration sowie die Einführung von ausgewählten ICT-Applikationen erbringt die Informatik des Kantonsspital Graubünden zusätzlich auch für die Flury Stiftung in Schiers sowie für die Psychiatrischen Dienste Graubünden, welche gemeinsam im Spital-Informatik-Verbund Chur (SIVC) zusammengeschlossen sind.

Der ICT-Bereich umfasst rund 15 Mitarbeitende und besteht aus einem Applikations- sowie einem Entwicklungs-/Integrationsteam. Beide Teams sind applikations- und prozessübergreifend tätig, damit die ICT-gestützte Prozessintegration über alle ICT-Applikationen hinweg zentral gesteuert und optimal sichergestellt werden kann.

Weitere wichtige Aufgaben sind die Einrichtung der Tarife und der Leistungserfassung in allen ICT-Systemen, das ICT-gestützte Stammdaten- und Qualitätsmanagement sowie die Bereitstellung von Management-Informationen.

ICT-Infrastrukturmanagement

Das ICT-Infrastrukturmanagement ist für den Betrieb der Informatik und für die Basis-Infrastruktur des Kantonsspitals Graubünden zuständig. Die moderne Infrastruktur besteht aus ca. 450 Servern, 200 Netzwerkkomponenten, mehr als 500 TB Online-Speicher und über 2‘000 Clients. Ein entsprechendes Systemdesign und Redundanzen ermöglichen einen unterbrechungsfreien Betrieb.

Um den ununterbrochenen Betrieb zu gewährleisten, betreibt das ICT-Infrastrukturmanagement zusammen mit dem ICT-Applikationsmanagement einen 24-Stunden-Pikettdienst während 365 Tagen im Jahr. Während den Bürozeiten werden Anfragen direkt vom Service Desk aufgenommen und gezielt an die jeweiligen Teams verteilt. Ausserhalb der Bürozeiten werden dringende Anfragen durch die Pikettmitarbeiter bearbeitet.

Heute werden neben den klassischen Office-Daten unzählige weitere Arten von Daten generiert, welche von der Informatik-Infrastruktur gespeichert, bereitgestellt oder verarbeitet werden müssen. Es geht dabei um die Übertragung sowie um die Speicherung von administrativen, medizin- und gebäudetechnischen Daten.

Im medizinischen Bereich handelt es sich insbesondere um Röntgenbilder, Röntgenarchiv (PACS), Ultraschallvideos, Videokonferenzen, Patientendaten, Patienten Management Systeme (PDMS) und Labordaten.

Im gebäudetechnischen Bereich handelt es sich vorwiegend um Schliesssysteme, Videoüberwachungen, Telefonie, gebäudetechnische Sensoren, Klima- und Energiesteuerungsdaten.

Der Bereich des ICT-Infrastrukturmanagements ist in 3 Teams unterteilt:

Das Team „ICT-Backend-Service“ ist für den Betrieb und die Weiterentwicklung der Serverlandschaft sowie für die darauf laufenden Services zuständig. Ein grosser Teil der Serverinfrastruktur ist virtualisiert und die Daten werden zentral auf verschieden SAN-Speichern (Storage Area Network) abgespeichert. Die Sicherung der immer grösser werdenden Datenmenge ist eine weitere Aufgabe dieses Teams.

Das Team „ICT-Netz- und -Kommunikation“ ist für den Betrieb und die Weiterentwicklung der Netzwerkumgebung zuständig. Die Anbindung an andere Netzwerke wie Lieferanten und Kliniken sowie an das Internet wird zunehmend wichtiger. Bei der grossen Zunahme der Cyberangriffe wird auch die ICT Sicherheit immer wichtiger. Die Sicherstellung eines autorisierten und sicheren Zugriffs ausserhalb des Campus auf Daten wird durch den Betrieb entsprechender Sicherheitskomponenten gewährleistet.

Das Team „ICT-Frontend-Service“ ist für die Bereitstellung der Arbeitsstationen, sowie für deren Zusatzkomponenten zuständig. Sie nehmen neue ICT - und medizintechnische Geräte an das KSGR Netzwerk. Vermehrt kommen auch mobile Geräte in den Einsatz. Die Bereitstellung der Clientsoftware sowie der Einkauf von ICT Peripherie wird ebenfalls von diesem Team sichergestellt.

ICT Education & Training Award 2017

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Die ICT des Kantonsspitals Graubünden hat beim ICT Education & Training Award 2017 in der Kategorie Verwaltung/NPO den zweiten Platz belegt. Sie darf damit die Auszeichnung Top ICT-Ausbildungsbetrieb 2017 tragen.

Im Bild v.l.n.r.: Michele Donnicola (Abteilungsleiter ICT-Infrastrukturmanagement), Sven Nisius (Lernender Mediamatik), Andrea Weibel (Leiterin Bildung), Heiner Leuzinger (Ausbildungsverantwortlicher ICT)

2016 ging die ICT als Sieger aus dieser Kategorie hervor. 2015, bei der ersten Teilname, belegte die ICT schon einmal den zweiten Rang.

Weitere Informationen zur ICT Award Night 2017 finden Sie auf ict-berufsbildung.ch


Medienberichte


Gsundheit uf Visita 05_2015 ICT