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Hornhauttransplantation

Die Hornhaut (Kornea) ist die erste, vorderste Linse des menschlichen Auges. Nach Infektionen, Unfällen oder bei Hornhaut-Erkrankungen wie fortgeschrittener Keratokonus (Ausdünnung und kegelförmige Verformung) kann die Funktion der Hornhaut stark eingeschränkt sein. Je nach Schweregrad muss eine Hornhauttransplantation in Erwägung gezogen werden.

Die Hornhauttransplantation wird in die Regel stationär in Vollnarkose durchgeführt. Bei der Operation wird ein runder Teil (ca. 9.0 mm) aus der Mitte der Hornhaut des Patienten entfernt und mit einer gleichgrossen Spender-Hornhaut ersetzt. Die transplantierte Hornhaut wird ganz fein genäht. Die Naht wird nach ca. sechs bis zwölf Monaten entfernt.

Unsere Spender-Hornhäute stammen ausnahmslos von anerkannten, qualifizierten und kontrollierten Schweizer Institutionen. Die Augenklinik des Kantonsspitals Graubünden ist deshalb als Zentrum für Hornhauttransplantationen beim Gesundheits-Department in Bern registriert.