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Leistungen HNO-Erkrankungen bei Kindern

HNO-Erkrankungen bei Kindern

Unter diese Gruppe sind Kinder, vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen im Alter von 16 Jahren, mit den verschiedensten Erkrankungen oder Verletzungen im gesamten Fachgebiet zusammengefasst. Zu den häufigsten Krankheitsbildern gehören:

  • Wiederholte Infektion der Gaumenmandeln/Angina
  • Behinderte Nasenatmung durch grosse Rachenmandel
  • Hörminderung oder wiederholte Mittelohrentzündungen durch Flüssigkeit im Mittelohr: Dafür ist oft eine grosse Rachenmandel verantwortlich.
  • Schnarchen und Atempausen nachts durch grosse, die Atemwege verlegende Mandeln
  • Verzögerung der Sprachentwicklung durch eine verminderte Hörfähigkeit
  • Abstehohren

 

Die Kinder werden bei uns sorgsam untersucht und die Befunde wie die Behandlungsmöglichkeiten zusammen mit den Eltern, dem Kinder- oder Hausarzt besprochen. Zu den häufigsten Operationen gehören:

  • Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillektomie): Nach dieser OP bleiben die Kinder auf der Kinderstation wenige Tage hospitalisiert.
  • Entfernung der Rachenmandel (Adenotomie): Je nach Distanz zum Wohnort kann diese Operation ambulant durchgeführt werden
  • Kleiner Schnitt oder Röhrchen ins Trommelfell: Wird ambulant durchgeführt
  • Ohranlegeplastik: Je nach Alter des Kindes gut ambulant durchführbar, bei Jugendlichen auch in Lokalanästhesie möglich.

Hörscreening bei Neugeborenen

Für eine normale Sprachentwicklung und Kommunikation ist ein normales Hörvermögen entscheidend. Daher sollte die Hörfähigkeit jedes Neugeborenen mit einem einfachen Hörtest (Messung der otoakustischen Emissionen, OAE) überprüft werden. In einem ersten Schritt geschieht dies durch die Pflegefachfrauen noch während des Wochenbetts im Spital. Gelingt der Test nicht beidseits, kann das unter anderem an den sehr engen Gehörgängen oder an Restflüssigkeit im Mittelohr liegen. Die Untersuchung wird nach ca. 6-8 Wochen in unserer Sprechstunde wiederholt.

Bei den meisten Kindern liefert diese harmlose Untersuchung ein befriedigendes Resultat. Fällt der Test jedoch negativ aus, ist zur definitiven Klärung der Hörsituation eine weiterführende Abklärung mit einer objektiven Höruntersuchung (auditorische evozierte Potentiale, AEP/BERA) notwendig.