Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation

Die rettung chur in Zahlen und Fakten

Gemeinden im Einsatzgebiet             23

Einwohnerinnen und Einwohner        ca. 90'000 (zusätzlich grosse Anzahl Gäste)

Fläche des Einsatzgebiets                 ca. 720 km2

Höhenlagen                                       528 – 1775 m.ü.M.

Einsatzstatistik

Hier erhalten Sie Auskunft, in graphischen Darstellungen, über Dringlichkeit und Einsatz nach Klinik und über unsere Hilfsfristen:

Einsatzstatistik 2016 (PDF) 

Einsatzfahrzeuge

Die Fahrzeuge der rettung chur tragen alle den Funkrufnamen des betreffenden Fahrzeugs. Informieren Sie sich unten über die genaueren Spezifikationen.

Rico 1

RTWRettungswagen 4x4
Typ / AusbauMercedes-Kasten / BAUS AT
ModellSprinter 4x4 519 CDI
Hubraum2987 cm3
Leistung140 kW
KennzeichenGR 106 501
InverkehrssetzungFebruar 2016

Rico 2

RTWRettungswagen 4x4
Typ / AusbauMercedes-Koffer / WAS
ModellSprinter 4x4 519 CDI
Hubraum2987 cm3
Leistung140 kW
KennzeichenGR 106 502
InverkehrssetzungApril 2011

Rico 3

EAEinsatzambulanz 4x4
Typ / AusbauVW Transporter / BINZ
ModellT5 TDI 4Motion
Hubraum1968 cm3
Leistung132 kW
KennzeichenGR 106 503
InverkehrssetzungFebruar 2012

Rico 4

KTWKrankentransportwagen
Typ / AusbauMercedes-hochlang / BINZ
ModellE 280 CDI
Hubraum2987 cm3
Leistung140 kW
KennzeichenGR 106 504
InverkehrssetzungOktober 2009

Rico 5

KTWKrankentransportwagen 4x4
Typ / AusbauMercedes-G / D.Louhy
ModellMercedes G 270 CDI 4x4
Hubraum2685 cm3
Leistung115 kW
KennzeichenGR 106 505
InverkehrssetzungSeptember 2005

Rico 6

NEFNotarzt-Einsatzfahrzeug 4x4
Typ / AusbauVolvo-Kombi / Brändle
ModellV70 2.4T AWD
Hubraum2435 cm3
Leistung147 kW
KennzeichenGR 106 506
InverkehrssetzungMai 2001

Rico 7

BNAWBaby-Notarztwagen 4x4
Typ / AusbauMercedes-Koffer / WAS
ModellSprinter 4x4 519 CDI
Hubraum2987 cm3
Leistung140 kW
KennzeichenGR 106 507
InverkehrssetzungJuli 2012

Einsatzmaterial

Die rettung chur arbeitet mit moderner Ausrüstung. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über die wichtigsten Einsatzmittel (von links nach rechts)

Einsatzrucksack

Mit dem Material des Einsatzrucksackes können über 95 Prozent der Einsätze bewerkstelligt werden. Er enthält Mittel zur Diagnostik, zur Blutstillung, zur Sicherung der Atemwege und zur manuellen Beatmung mit Sauerstoff. Auch Infusionen und die wichtigsten Arzneimittel sind darin enthalten. Mit seinem Inhalt kann ein Notfallpatient primär stabilisiert werden.

Ergänzungsrucksack

Im Ergänzungsrucksack befindet sich zusätzliches Material, das nur sehr selten zum Einsatz kommt. Er dient als Ergänzung zum Einsatzrucksack, der aus Gewichts- und Platzgründen nicht alles Material aufnehmen kann.

Überwachungsmonitor mit Defibrillator und Schrittmacher

Dieser hochmoderne Monitor ist ein Überwachungsgerät für Blutdruck, Puls, EKG, Sauerstoffsättigung, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Met-Hämoglobin und Körperkerntemperatur.
Ausserdem kann damit defibrilliert werden und es dient auch als Schrittmacher, wenn das Herz diese Funktion wegen einer Erkrankung momentan nicht selbst übernehmen kann.
Dank der modernen Telekommunikationstechnik ist dieses Gerät auch in der Lage, das EKG eines kritischen Patienten ins Spital zu senden, sodass dort schon erste Vorkehrungen getroffen werden können, bevor der Patient selbst eintrifft.

AutoPulse (Gerät zur mechanischen Thoraxkompression)

Dieses Gerät ist eine Reanimationshilfe, die mit einem zirkulären Band den Brustkorb von Patienten zyklisch komprimiert und so hocheffizient und ermüdungsfrei einen Blutkreislauf ermöglicht. Durch seine intelligente Technik passt es sich den Patienten individuell an, um möglichst schonend eine ausreichende Pumpleistung am stillstehenden Herzen zu erzeugen. Nach der Installation löst AutoPulse somit einen Helfer von der Thoraxkompression ab, der dann andere wichtige Funktionen bei der Wiederbelebung übernehmen kann.

Absaugpumpe

Mit der Absaugpumpe wird Erbrochenes, Speichel oder Schleim aus Mund und Rachen des Patienten abgesaugt. Damit kann der Atemweg von Patienten freigemacht werden, wenn Schluckreflex oder Bewusstsein nicht mehr vorhanden sind.
Auch eine Vakuummatratze und Vakuumschienen können sehr schnell luftleer gemacht und so versteift werden.

Vakuummatratze, Halskragen, Schaufeltrage & Spineboard

Eine Vakuummatratze ist mit Kunststoffkügelchen gefüllt. Saugt man mit einer Absaugvorrichtung die Luft aus der Matratze ab, werden die Kügelchen aneinander gepresst und die Matratze versteift sich. So kann ein Patient mit Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung sicher gelagert und transportiert werden.

Beim Halskragen handelt es sich um eine gepolsterte Kunststoffstütze für die Halswirbelsäule. Diese wird mit einem Klettverschluss um den Hals des Patienten angelegt, wenn der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung besteht.

Schaufeltrage (längs teilbar) und Spineboard (Rettungsbrett) ermöglichen die Bergung von Patienten und den schonenden und sicheren Transfer auf eine Vakuummatratze.

Beatmungsgerät

Mit diesem Beatmungsgerät können Patienten vom Neugeborenen bis zum Erwachsenen kontrolliert beatmet werden. So kann der Transfer von Patienten auch über lange Transportzeiten sichergestellt werden, da Anschlüsse an das Bordnetz (Strom und Sauerstoff) vorhanden sind. Der interne Akku und die eingebaute Sauerstoffflasche gewährleisten über einen begrenzten Zeitraum den Betrieb unabhängig von einem Rettungsfahrzeug.

Rettungskorsett

Das hier abgebildete "Ferno-KED" wird eingesetzt um Patienten mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung aus Fahrzeugen, Schächten oder ähnlichen misslichen Situationen zu bergen, wenn der Einsatz einer Schaufeltrage oder eines Spineboards nicht möglich ist.

Spritzenpumpe

Eine Spritzenpumpe kann ein Medikament aus einer Spritze in Milliliter pro Stunde verabreichen. Hochwirksame Medikamente können so vorprogrammiert sicher injiziert werden.

Tragestuhl

Dieser Tragestuhl hat Tragegriffe, Rollen und einen Raupenmechanismus. So können Patienten aus engen Verhältnissen, über lange Gänge und über Treppen geborgen werden. Ein solches Hilfsmittel ermöglicht sicheres und rückenschonendes Arbeiten und hilft die Gesundheit und Einsatzkraft unserer Mitarbeiter zu erhalten.