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Entwicklungspädiatrie

In der entwicklungspädiatrischen Sprechstunde beurteilen wir auf Zuweisung hin Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Abweichungen:

  • kognitiver Funktionen
  • der Sprache und Kommunikation
  • der Grob- oder Feinmotorik
  • des Spielverhaltens
  • des Sozialverhaltens
  • aus dem autistischen Formenkreis (Autismusabklärungen)


Häufig sehen wir auch Kinder zur Beurteilung, da im Kindergarten oder in der Schule Probleme auftreten. Auch bei Kindern mit neuropädiatrischen Krankheitsbildern werden bei Bedarf zusätzlich Entwicklungsabklärungen für eine ganzheitliche Beurteilung durchgeführt.

Neben der genauen Anamnese und einer körperlichen Untersuchung setzen wir ergänzend standardisierte Tests, die Spielbeobachtung und Fragebögen, die im Voraus von den betreuenden Personen ausgefüllt werden, ein. Diese Entwicklungstests erfolgen spielerisch, dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes angepasst. Die Kinder machen dabei in der Regel gerne mit.
Die Abklärungen können manchmal mehrere Termine bei uns erfordern, da sie je nachdem zeitintensiv sind.

Eine weitere Aufgabe ist die Nachkontrolle von ehemals frühgeborenen Kindern (Kinder, die vor der 32. Schwangerschaftswoche oder mit einem Gewicht von unter 1'500 g auf die Welt gekommen sind) oder termingeborenen Kindern mit speziellem Risiko.

Frühgeborene und Kinder mit Komplikationen oder schweren Erkrankungen bei der Geburt haben ein leicht erhöhtes Risiko einer verzögerten Entwicklung verglichen mit gesunden termingeborenen Kindern. Deshalb werden diese Kinder schweizweit in definierten Abständen in den Entwicklungssprechstunden der jeweiligen Spitäler untersucht. Entwicklungsstörungen können so frühzeitig bemerkt, Therapiemöglichkeiten aufgezeigt und wenn nötig eingeleitet werden.