Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation

Einsatz der Strahlentherapie bei gutartigen Erkrankungen wie Gelenksarthrosen, Fersensporn oder Tennisellenbogen

Neben der Behandlung von Krebserkrankungen, kommen Strahlen auch bei
der Therapie von Gelenkarthrosen der Hand, Schulter, Hüfte oder des Knies, bei Fersensporn und Tennisellenbogen sowie bei Schleimbeutelentzündungen zum Einsatz. Auch bei der Planung eines Hüftgelenkersatzes profitieren Patientinnen und Patienten von einer Kurzzeitbestrahlung vor oder nach Operation, um Verkalkungen im Operationsgebiet vorzubeugen.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass eine niedrig dosierte Bestrahlung die entzündlichen Prozesse effektiv hemmen kann. Eingesetzt wird die sogenannte Entzündungs- oder Röntgenreizbestrahlung heute vornehmlich bei Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems. Mit dieser schmerzfreien Behandlung wird oftmals ein dauerhafter, anhaltender und schmerzstillender Effekt erzielt, der die Mobilität und die damit verbundene Lebensqualität erheblich verbessern kann.

Für die Entzündungsbestrahlung sind in der Regel sechs kurze Therapiesitzungen an unserem Institut notwendig und der Behandlungszyklus ist somit innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen. Bis zur Beurteilung des Behandlungsergebnisses muss man danach etwa zwei Monate abwarten. Bestehen zu diesem Zeitpunkt noch Beschwerden, ist eine Wiederholung möglich.

Die Kosten für eine Entzündungsbestrahlung werden von den Krankenkassen übernommen.

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch an unserem Institut.