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EEG / Neurophysiologie

Die Elektroenzephalographie, kurz EEG, ist eine der gebräuchlichsten Methoden zur Beurteilung der Funktion des Gehirns. Mit der EEG-Untersuchung werden die elektrische Gehirnaktivität und mögliche Veränderungen dieser Aktivität erfasst. Die EEG-Untersuchung wird vor allem zur Abklärung von Krampfgeschehen verwendet (Epilepsiediagnostik).
Die EEG-Untersuchung dient auch dem Erkennen von Funktionsstörungen des Gehirns, z. B. nach Unfällen, bei Gehirnblutungen, Gehirntumoren oder Gefässmissbildungen, Bewusstseinsstörungen bei häufigen Kopfschmerzen, Schulschwierigkeiten und Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS).

Wie verläuft dieser Untersuch?

Anfangs werden kleine Elektroden (Metallplättchen) mit einer wasserlöslichen Haftpaste und wenig Watte auf verschiedene Stellen des Kopfes geklebt. Dieser Vorgang ist völlig schmerzfrei! Von den Elektroden aus führen feine Kabel zu einem Knotenpunkt. Von dort aus wird die Gehirnaktivität in Form von Signalen in den Computer übertragen, als Bild gespeichert und dargestellt.
Die Dauer der Aufzeichnung beträgt 25 Minuten. Die Aufzeichnung erfolgt liegend oder sitzend. Zur Entspannung haben wir zahlreiche Musik-CDs oder für unsere Kleinen diverse Hörspiele (Globi, Kasperli etc.).
Während der Aufzeichnung wird der Patient mit einer Videokamera gefilmt. Diese Aufzeichnung hilft bei der Auswertung der EEGUntersuchung. Das Ergebnis des Untersuches wird vom Arzt ausgewertet.
Üblicherweise erfolgt die EEG-Untersuchung im Wachzustand. Auch eine im Schlaf abgeleitete EEG-Untersuchung kann manchmal zusätzliche Informationen geben.
Die EEG-Untersuchung ist ungefährlich, schmerzlos und kann beliebig oft wiederholt werden.