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Aktuelles

02.12.2019

Neue Klinik für die kleinen Patienten

Mit der Eröffnung des Bettenhauses M hat die Kinder- und Jugendmedizin des KSGR ihre neuen Räumlichkeiten im November 2019 bezogen und erhielt mehr Platz und einen Ort mit Wohlfühlfaktor.
Neue Klinik für die kleinen Patienten

Ausgebuchte Zimmer und Behandlungsräume – die Kinderklinik am Kantonsspital Graubünden (KSGR) platzte aus allen Nähten. Da kam der Neubau KiM (Kinderklinik und Bettenhaus M) wie gerufen. Im November 2019 war es soweit. Die Kinderklinik zog um und erhielt mehr Platz und einen Ort mit Wohlfühlfaktor.

In der Kinder- und Jugendabteilung des KSGR werden jährlich rund 2500 junge Patientinnen und Patienten stationär und rund 15'000 ambulant behandelt. Dabei wird ein breites Spektrum an Behandlungen abgedeckt. Von der Behandlung von Gehirnerschütterungen und Infektionskrankheiten über Spezialuntersuchungen bis zur Kinderchirurgie ist alles abgedeckt. Und dafür ist viel Platz notwendig.

Mehr Platz für mehr Wohlbefinden
Bis vor kurzem hatte die Kinderstation 26 Betten. Im Winter, wenn aufgrund von Wintersportunfällen und Infektionskrankheiten besonders viel los ist, können aber schon mal 40 kleine Patienten auf der Station liegen. Dann wurde es bisher eng. Deshalb bekam die Kinderstation neue Räumlichkeiten. Im November zogen die Abteilung und das Ambulatorium um. Angesprochen auf den neuen Standort sagt PD Dr. med. Thomas Riedel, Chefarzt und Departementsleiter Kinder- und Jugendmedizin: «Besonders gross ist die Freude über den zusätzlichen Platz. Der macht den Aufenthalt für unsere Patientinnen und Patienten angenehmer und auch unsere Arbeit einfacher. Zudem minimiert sich der Planungsaufwand, da für die verschiedenen Disziplinen mehr Untersuchungszimmer zur Verfügung stehen – und auch für Material haben wir nun mehr Platz.»

Grosse Vorfreude auf viel Neues
Die Vorfreude auf die neuen Räumlichkeiten war gross. Bei einem ersten Blick in neuen Räume wird schnell klar weshalb. Die Station ist grossräumig, sehr hell und dank dem vielen Holz vergisst man beinahe, dass man in einem Spital ist. Ein weiteres Highlight sind die farbigen Fenster. Sie bringen etwas Farbe in die Zimmer und machen sie wohnlicher. Auch aus medizinischer Sicht gibt es mit Anschlüssen für Geräte bei jedem Bett und einem zentralen Monitor wertvolle Neuerungen. Die Geräte, welche die Vitalzeichen der Patienten messen, können nun alle von einer Zentrale überwacht werden.

Intensive Zeit der Planung
Die durchdachte Planung einer neuen Station geschah nicht über Nacht. Über Monate gab es zahlreiche Sitzungen, an denen das Personal der Kinderklinik Inputs geben konnte. Thomas Riedel betont: «Wir schätzen es sehr, dass wir so eng in den Planungsprozess involviert wurden und unsere Wünsche in die Gestaltung eingeflossen sind.»

Tag des Umzugs
Eine grosse Herausforderung war der Umzug selbst. Endlose Listen, genaue Planung der Abläufe und Unterstützung durch einen Projektleiter, einen externen Umzugsplaner und ein Zügelunternehmen — die Tage wurden bis ins Detail durchgeplant. Der Einbezug der Experten der Kinder- und Jugendmedizin in die Planung stellte sicher, dass der Betrieb auch am Umzugstag einwandfrei gewährleistet war. Für die Patientinnen und Patienten bedeutete der Umzug kaum einen Unterschied vom normalen Spitalalltag. Am Umzugstag war ein zusätzliches Team im Einsatz, so dass die Abteilung am alten und jene am neuen Ort gleichzeitig betrieben werden konnten. Zusätzlich ermöglichten Zügelunternehmen und IT die rechtzeitige Inbetriebnahme notwendiger Geräte. So wurde die durchgehende Versorgung gewährleistet. Neue Patienten gingen am Umzugstag direkt in die neuen Räumlichkeiten und auch der Notfall wurde bereits am neuen Ort betrieben. Man spürt dem Chefarzt Thomas Riedel seine Freude an: «Mit dem Umzug begann ein neues Kapitel der Kinderklinik am Kantonsspital Graubünden, das allen, besonders aber den jungen Patientinnen und Patienten mit ihren Angehörigen eine spürbare Verbesserung der Betreuung in einer angenehmen Umgebung brachte.»

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