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MagnetresonanztomografieDie Magnetresonanztomografie ist ein Schnittbildverfahren ohne ionisierende Strahlen welches eine bessere Gewebsdifferenzierung als CT zulässt aber wesentlich mehr Zeit benötigt und nicht bei allen Patienten angewendet werden kann und sich deshalb nicht für den Notfall eignet mit wenigen Ausnahmen. TechnikIn einem dem CT äusserlich ähnlichen "Tunnel" werden mit Hilfe eines sehr starken Magnetfeldes und Radiowellen Bilder in allen beliebigen Ebenen erzeugt wobei verschiedene Messspulen zum Empfang der so erzeugten Signale zur Anwendung kommen. Das alles ist für den Menschen nicht spürbar mit Ausnahme von Wärmeempfindungen, welche in ganz seltenen Situationen auftreten können. IndikationenDie MRI eignet sich speziell zur Abklärung des Zentralen Nervensystems und des Rückenmarkes, der Wirbelsäule und des Bewegungsapparates, insbesondere der Gelenke, der Hals- Brust und Bauchorgane sowie von Gefässerkrankungen - Arterien und Venen. VorbereitungDie Untersuchung benötigt keine spezielle Vorbereitung. Wegen des starken Magnetfeldes müssen alle metallhaltigen Gegenstände wie Ohrenschmuck, Kreditkarten, Metallgegenstände wie Taschenmesser, Feuerzeuge, Kleingeld, Schlüssel, Haarnadeln abgelegt werden und es darf kein Make-up (Eisenbestandteile) aufgetragen sein. Im Weiteren dürfen speziell folgende Gegenstände nicht dem Magnetfeld ausgesetzt werden:
In folgenden Situationen sollt eine MRI nur bei zwingender Indikation nicht durchgeführt werden:
UntersuchungsablaufEine MRI-Untersuchung dauert üblicherweise ca. 30-60 Minuten, dabei macht die eigentliche Datenakquisition neben Vorbereitung, Lagerung sowie Bildberechnung durch den Computer den grössten Teil aus. Die meisten Untersuchungen erfolgen in Rückenlage. Während der Untersuchung darf während der jeweils 3-7 Minuten dauernden Sequenzen nicht bewegt werden , da sonst Bildfehler entstehen. Wenn das vor vorneherein nicht möglich ist sollte eine andere Untersuchungsmodalität gewählt werden. Bei Klaustrophobie kann ein Sedativum (Dormicum) verabreicht werden oder eine CT durchgeführt werden. Vor den eigentlichen Schichtaufnahmen erfolgt falls nötig die Kontrastmittelinjektion über die bereits liegende Kanüle mittels eines Injektors. |
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