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Computertomografie

Technik

Ähnlich wie bei herkömmlichen Röntgenaufnahmen wird die unterschiedliche Absorption von Röntgenstrahlen in verschiedenen Geweben ausgenutzt. Statt eines Films werden hochsensible Halbleiterdetektoren benutzt welche mit der Röntgenröhre verbunden und um den Patienten rotieren, während dieser auf einem speziellen Tisch durch die Öffnung des CT durchgeschoben wird. Praktisch alle Körperregionen können in wenigen Sekunden, d.h. während eines Atemstillstandes untersucht werden. Simultan können zzt. 16 Schichtaufnahmen bis zu 0.5 mm Dicke aufgenommen und die Bilddaten in jeder beliebigen Ebene inklusive 3-dimensional wiedergegeben werden. Dazu sind leistungsfähige Computer, sog. "workstations". Eine gewünschte Körperregion lässt sich dann aus beliebigen Blickwinkeln, auch in 3D Qualität darstellen. Die Strahlendosis wird dabei für jeden Patienten individuell gesteuert und auf ein Minimum beschränkt.

Indikationen

Wir bieten an unserem Institut sämtliche etablierten Untersuchungen an hinsichtlich Erkrankungen im Schädel, Brust- und Bauchraum, der Gefässe (CT-Angiographie) sowie im Knochen mit Ausnahme von Untersuchungen der Herzfunktion und der Herzkranzgefässe. Zudem werden Schmerztherapien (Sympathikoloysen, periradikuläre und intraartikuläre Infiltrationen) sowie Gewebeentnahmen und Drainageeinlagen durchgeführt.

Vorbereitung

Die Patienten sollten grundsätzlich vor Beginn der Untersuchung von Bauch- und Beckenorganen nüchtern sein.

Es gelten dieselben Risiken und Kontraindikationen wie bei der konventionellen Röntgendiagnostik (hyperlink). Deshalb ist ein aktueller Serum-Kreatininwert erforderlich und es wird eine Befragung bezüglich weiterer Risiken und Kontraindikationen durchgeführt.

Eine Schwangerschaft sollte ausgeschlossen werden.

Für Untersuchungen des Abdomens wird über einen Zeitraum von einer Stunde meist ein orales Kontrastmittel verabreicht. Zur intravenösen Injektion von Kontrastmittel wird eine Kanüle bereits bei der Vorbereitung gelegt.

Vor minimal-invasiven Eingriffen, z. B. Biopsien muss der aktuelle Gerinnungsstatus bekannt sein (Quick, Thrombozyten). Eine orale Antikoagulation muss vor dem Eingriff sistiert werden. Ein Quick von mindestens 50% (INR>1.5) ist notwendig. Die Nachbeobachtung organisieren unsere Mitarbeiter.

Untersuchungsablauf

Eine CT-Untersuchung dauert üblicherweise ca. 10-15 Minuten dabei macht die eigentliche Datenakquisition nur ca. 10-60 Sekunden aus, neben Vorbereitung und Lagerung sowie Bildberechnung durch den Computer. Der Patient liegt bequem, meist in Rückenlage auf dem Untersuchungstisch und sollte sich während der Untersuchung nicht bewegen. Der Untersuchungstisch mit wird langsam in die kreisförmige Öffnung (Gantry) des CT gefahren bis zu der Körperregion, die untersucht werden soll. Vor den eigentlichen Schichtaufnahmen erfolgt dann die Kontrastmittelinjektion über die bereits liegende Kanüle mittels eines Injektors.

Kontraindikationen

Absolute Kontraindikationen gibt es nicht. Relativ ist die Schwangerschaft. Für den Einsatz von Kontrastmitteln allerdings sind absolute Kontraindikationen die: Niereninsuffizienz, insbesondere in Kombination mit der Zuckerkrankheit, bekannte Kontrastmittelunverträglichkeit und die offenkundige Schilddrüsenüberfunktion.
Bei Gewebeentnahmen, Schmerztherapien, Drainagen etc. Eingriffen dürfen keine Gerinnungsstörungen vorliegen.