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Fabrikation

Immer häufiger werden von der Industrie einzelne, für Spitäler aber sehr wichtige Präparate aus Aufwands- und Kostengründen aus dem Sortiment gestrichen. In diesen Fällen schliesst das Institut für Spitalpharmazie mit ihrer Produktion die entstandenen Versorgungslücken im Sortiment.

Die Abteilung Fabrikation des Institutes für Spitalpharmazie des Kantonsspitales Graubünden ist für die Entwicklung und Herstellung von sterilen und unsterilen Arzneimittel zuständig. Das Spektrum von rund 150 Eigenprodukten, welche auf Vorrat im Sortiment aufgenommen sind, erstreckt sich von Kapseln, über Salben, unsterilen Lösungen bis hin zu sterilen Injektionslösungen und Fertigspritzen.

Die Produktionsflexibilität erlaubt auch eine rasche, situations- und patientenadaptierte Herstellung im Rezepturmasstab. Eine wachsende Nachfrage besteht bei Einzelherstellungen, im speziellen für die Kinder- und Jugendmedizin, welche die benötigten Dosierungen nicht mit Handelsprodukten abdecken können (z.B. niedrig dosierte Kapseln, totale parenterale Ernährungslösungen).

Die Sterilfabrikation verfügt (neben dem Reinraum für die Zentrale Zytostatikaherstellung) über zwei Sterilräume mit hohen raumlufttechnischen Anforderungen. Zur Einhaltung der Produktqualität und den Vorgaben nach GMP (Good Manufacturing Practice) zu entsprechen werden standardisierte Verfahren, Raummonitorings, Gerätevalidierungen etc. durchgeführt