Patienten Besucher Ärzte/Zuweiser

Suchen und Finden

Quick-Links

Informationen

Liebe Patienten, liebe Angehörige

Im Folgenden finden sie Angaben über den Ablauf der Betreuung auf der Notfallstation. 

Aufgabe der Notfallstation

Unsere Notfallstation im Kantonsspital Graubünden hat die Aufgabe, Patienten mit plötzlich einsetzenden Erkrankungen oder Verletzungen aufzunehmen und zu behandeln. Die Station ist interdisziplinär, d.h. mit wenigen Ausnahmen werden Patienten jedes medizinischen Fachgebietes versorgt. Ausnahmen sind Patientinnen der Geburtshilfe oder mit Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane (Aufnahme im Frauenspital Fontana) und Patienten mit Augenerkrankungen oder isolierten Augenverletzungen (Aufnahme im Kreuzspital).
Patienten unter 16 Jahren werden ebenfalls im Kantonsspital Graubünden behandelt. Für solche mit medizinischen Krankheiten steht der Kindernotfall zur Verfügung, alle anderen kommen ebenfalls auf unsere zentrale Notfallstation.

Ziel

Unser Ziel ist eine möglichst optimale, sichere und rasche Abklärung und Behandlung akut erkrankter oder verletzter Patienten.

Ablauf

Damit die korrekte Behandlung eingeleitet werden kann ist es zunächst erforderlich, die Krankheit oder die Art der Verletzung festzustellen. Ein diagnostisches Verfahren ist dazu notwendig, das unter Umständen auch zeitaufwändige Zusatzverfahren und den Zuzug von Spezialärzten erfordert. Je nach Schweregrad der Erkrankung oder der Verletzung kann eine Behandlung ambulant erfolgen oder es ist eine stationäre Aufnahme nötig. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen wird der Patient bereits ab Eintritt durch ein Team von mehreren Ärzten und Pflegepersonen, meist im Schockraum (vgl. unten) betreut.
Notfallmedizin ist nicht planbar. Häufig treffen mehrere Patienten fast gleichzeitig oder kurz nacheinander in der Notfallstation ein. In diesen Situationen muss das Personal der Notfallstation die Patienten triagieren, so dass die schwerstkranken oder -verletzten Patienten zuerst betreut werden, auch wenn diese später eingetroffen sind. Dadurch können manchmal unangenehme, leider aber nicht vermeidbare Wartezeiten eintreten.

Schockraum

In diesem Bereich der Notfallstation werden die schwerverletzten Patienten erstbehandelt. Häufig weisen diese Patienten eine instabile Kreislaufsituation auf und werden künstlich beatmet. Eine grössere Zahl von Ärzten verschiedener Fachdisziplinen (Chirurgie, Medizin, Neurochirurgie, Orthopädie, Anästhesie etc.) sowie mehrere Pflegepersonen der Notfallstation betreuen diese Patienten gemeinsam. Da jeder zusätzliche Zeitverlust bei diesen Patienten zu Komplikationen führen kann oder dringende Notoperationen erforderlich sind, ist die optimale Information der Angehörigen oft mit Schwierigkeiten verbunden und ein Besuch des Patienten im Schockraum ist nicht immer uneingeschränkt möglich. Trotzdem bemühen wir uns immer, die Angehörigen vollständig zu informieren.

Wartezeiten

Gelegentlich treten für Patienten und Angehörige unangenehme Wartezeiten auf. Dies kann verschiedene Gründe haben:

Mehrere Patienten treten gleichzeitig oder kurz nacheinander ein. Die Betreuung erfolgt dann nicht gemäss dem zeitlichen Eintreffen der Patienten, sondern gemäss Schweregrad der Erkrankung / Verletzung.
Bestimmte Zusatzuntersuchungen müssen organisiert und durchgeführt werden. Spezialärztliche Zusatzuntersuchungen sind erforderlich.
Für die Behandlung notwendige Untersuchungsresultate (Laborwerte, Auswertung der Röntgenbilder, etc.) sind noch nicht verfügbar.