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InformationenLiebe Patienten, liebe Angehörige Aufgabe der NotfallstationUnsere Notfallstation im Kantonsspital Graubünden hat die Aufgabe, Patienten mit plötzlich einsetzenden Erkrankungen oder Verletzungen aufzunehmen und zu behandeln. Die Station ist interdisziplinär, d.h. mit wenigen Ausnahmen werden Patienten jedes medizinischen Fachgebietes versorgt. Ausnahmen sind Patientinnen der Geburtshilfe oder mit Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane (Aufnahme im Frauenspital Fontana) und Patienten mit Augenerkrankungen oder isolierten Augenverletzungen (Aufnahme im Kreuzspital). ZielUnser Ziel ist eine möglichst optimale, sichere und rasche Abklärung und Behandlung akut erkrankter oder verletzter Patienten. AblaufDamit die korrekte Behandlung eingeleitet werden kann ist es zunächst erforderlich, die Krankheit oder die Art der Verletzung festzustellen. Ein diagnostisches Verfahren ist dazu notwendig, das unter Umständen auch zeitaufwändige Zusatzverfahren und den Zuzug von Spezialärzten erfordert. Je nach Schweregrad der Erkrankung oder der Verletzung kann eine Behandlung ambulant erfolgen oder es ist eine stationäre Aufnahme nötig. Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen wird der Patient bereits ab Eintritt durch ein Team von mehreren Ärzten und Pflegepersonen, meist im Schockraum (vgl. unten) betreut. SchockraumIn diesem Bereich der Notfallstation werden die schwerverletzten Patienten erstbehandelt. Häufig weisen diese Patienten eine instabile Kreislaufsituation auf und werden künstlich beatmet. Eine grössere Zahl von Ärzten verschiedener Fachdisziplinen (Chirurgie, Medizin, Neurochirurgie, Orthopädie, Anästhesie etc.) sowie mehrere Pflegepersonen der Notfallstation betreuen diese Patienten gemeinsam. Da jeder zusätzliche Zeitverlust bei diesen Patienten zu Komplikationen führen kann oder dringende Notoperationen erforderlich sind, ist die optimale Information der Angehörigen oft mit Schwierigkeiten verbunden und ein Besuch des Patienten im Schockraum ist nicht immer uneingeschränkt möglich. Trotzdem bemühen wir uns immer, die Angehörigen vollständig zu informieren. WartezeitenGelegentlich treten für Patienten und Angehörige unangenehme Wartezeiten auf. Dies kann verschiedene Gründe haben: |
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