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Kantonsspital Graubünden mit neuem Kunstflyer

19.08.2010

Das Kantonsspital Graubünden verfügt über eine grosse Sammlung mit Werken zeitgenössischer Bündner Kunst. Diese Werke werden neu in einer Broschüre vorgestellt.

Damit werden Patienten und Besuchende auf die repräsentative Sammlung aufmerksam gemacht.

Mit dem Bau des neuen Bettenhauses D und dessen Eröffnung im Jahr 2000 erarbeitete die Kunstkommission des Kantonsspitals Graubünden ein Konzept für die sinnvolle und stimmige Integration von Kunstwerken. Die neutralen Zonen, die Vorräume mit Treppe und Lift auf fünf Stockwerken, die zu den Stationen und Patientenzimmern führen, wurden mit grösseren, repräsentativen Werken zeitgenössischer Bündner Künstlerinnen und Künstler bestückt. . Die Patientenzimmer wurden mit kleineren Fotografien oder Druckgrafiken ausgestattet, wobei ein Künstler oder eine Künstlerin alle Zimmer der jeweiligen Etage bestimmte. Auch die Aufenthaltsräume auf den Stationen weisen entsprechende Kunstwerke auf.

Kunst in allen Gebäuden
Das Konzept, neutrale Bereiche mit viel Personenverkehr mit markanten Kunstwerken zu beleben, fand über das Bettenhaus D hinaus Fortführung. So wurde die Wartezone neben der Cafeteria mit dem Ausblick ins Freie mit einer mächtigen Skulptur von Markus Casanova akzentuiert, während im angrenzenden Untersuchungs- und Behandlungstrakt ein dreiteiliges Gemälde von Paolo Pola in Erscheinung tritt. Im Haus C wurden die beiden Treppenhäuser mit den Aufzügen zum einen mit Fotografien, zum anderen mit farbigen Druckgrafiken ebenso bespielt wie der Aufenthaltsraum im Dachgeschoss mit zwei Gemälden.

Repräsentative Ausstellung
Dass eine so repräsentative Sammlung mit Werken zeitgenössischer Bündner Kunst entstehen konnte, ist nicht selbstverständlich. In Graubünden ist für Spitalbauten keine Finanzierung von Kunst am Bau vorgesehen, sodass das Bettenhaus D kurz vor der Vollendung mit nackten Wänden dastand.

Es ist dem Chefarzt der Inneren Medizin, Prof. Dr. med. Walter Reinhart, und der damaligen Präsidentin des Stiftungsrates, Dr. Marianne Toller zu verdanken, dass die Kunstkommission ins Leben gerufen wurde. Die Kommission wurde von Anfang an mit Dr. Arnold Bachmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Kantonsspitals Graubünden, sowie Dr. Beat Stutzer, Direktor des Bündner Kunstmuseums, komplettiert. In der Folge konnten durch diese Personen die finanziellen Mittel und damit auch die Kunstwerke im Bettenhaus D beschafft werden.

Um sowohl den Patientinnen und Patienten wie auch den Besuchenden und insgesamt der Öffentlichkeit die Sammlung zugänglich zu machen, wurde nun neu eine Broschüre mit den einzelnen Kunstwerken sowie deren Platzierung im Kantonsspital Graubünden erstellt. 

Kunstflyer.pdf






Zurück Letzte Aktualisierung: 19.08.2010 | Autor: Administrator