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Interventionelle RadiologieAngiographien mit Katheter werden neben den nicht-invasiven Untersuchungsmethoden wie CT- oder Magnetresonanz-Angiographie nur noch selten, meist im Zusammenhang mit Gefässinterventionen durchgeführt, am häufigsten zur Behandlung (Ballondilatation) von Durchblutungsstörungen. TechnikZur Darstellung der Gefässe wird ein dünner Katheter meist immer unter örtlicher Betäubung in die Arterie oder auch Vene in der Leiste eingeführt, bis zur zu untersuchen den Gefässregion vorgeschoben und dann wird ein jodhaltiges Konttrastmittel injiziert. Dabei werden Serienaufnahmen in verschiedenen Projektionen mittels digitaler Subtraktionstechnik (DSA) gemacht womit kleine Dichteunterschiede verstärkt bzw. geringe Kontrastmittelkonzentrationen nachgewiesen werden können. IndikationenKatheterangiographien nur zu diagnostischen Zwecken sind nur noch selten nötig, dann meist zur Planung vor einer grösseren Operation. VorbereitungVor einer Angiographie sie darstellt kann es sinnvoll sein eine Duplexsonographie zur Erhöhung der Sicherheit bzw. Verringerung von allfälligen Komplikationen durchzuführen. UntersuchungsablaufDie Patientenlagerung und die Untersuchungsvorbereitung wird von der MTRA vorgenommen und besteht aus dem Rasieren und Desinfizieren der Leisten und der sterilen Abdeckung. Die Untersuchung/der Eingriff wird von einem erfahrenen Arzt durchgeführt: Nach Entfernung des Kathetermaterials wird die Punktionsstelle für gut 10 Minuten komprimiert und anschliessend ein Druckverband angebracht. Abhängig vom Durchmesser der verwendeten Katheter ist eine Bettruhe (Tagesklinik mit Pflegepersonal) von mindestens 4 Stunden zu empfehlen, der Druckverband sollte für 6 Stunden belassen werden. Nach dem Verlassen des Spitals sollten die Patienten anstrengende körperliche Tätigkeiten, insbesondere stärkeres Pressen vermeiden. Dies geschieht um eine Nachblutungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Wegen einer möglichen Verschlechterung der Nierenfunktion durch das injizierte Kontrastmittel sollte der Patient nach der Untersuchung viel trinken. Bei bereits vorgängig eingeschränkter Nierenfunktion sollte der Serum-Kreatininwert, bei thyreostatisch vorbehandelter Schilddrüsenüberfunktion der TSH-Basalwert überprüft werden. KontraindikationenEs gelten dieselben Einschränkungen wie unter Risken/Kotraindikationen, Kontrastmittel. Spezifische RisikenGefässverletzungen an der Einstichstelle: Im Bereich der Punktionsstelle kann sich nach der Untersuchung in seltenen Fällen zu einem Bluterguss, einer Gefässverletzung oder einem Gefässverschluss kommen und im extremen Fall operativ Behandelt werden muss, falls konservative Massnahmen nicht zum Erfolg führen. |
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