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LungenszintigraphieIndikationen
VorbereitungFür diese Untersuchung ist keine spezielle Vorbereitung notwendig. Es ist möglich, die Untersuchung auch in der Schwangerschaft durchzuführen, dann wird auf die Belüftungsuntersuchung verzichtet und die Dosis für die Durchblutungsuntersuchung reduziert. AblaufDie Untersuchung besteht meist aus zwei Teilen: einer Belüftungs- und einer Durchblutungsuntersuchung. Für die Belüftungsuntersuchung muss der Patient über einige Minuten ein mit Sauerstoff vermischtes, leicht radioaktives Gas über eine Maske ein- und ausatmen. Für die Durchblutungsuntersuchung wird eine leicht radioaktive Substanz in die Vene gespritzt, die dann mit dem Blut in die Lunge geht und sich dort in den gut durchbluteten Lungenanteilen festsetzt. Unmittelbar nach der Injektion wird mit den Aufnahmen angefangen. Diese können bis zu einer halben Stunde dauern. StrahlendosisDie Strahlenbelastung ist gering und entspricht etwa dem Durchschnitt der natürlichen Strahlenbelastung in der Schweiz in einem halben Jahr oder einem Fünftel der Dosis einer Computertomographie (CT) des Brustraumes, die sonst zur Diagnostik von Lungenembolien eingesetzt wird. Bei Schwangeren wird die Dosis noch einmal auf 20% der üblichen Dosis reduziert, so dass insgesamt nur ein Fünfundzwanzigstel der Strahlendosis einer CT appliziert wird. |
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