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Medizinische Kontrollen

Während der ganzen Behandlungsdauer werden Sie regelmässig medizinisch untersucht. Diese Kontrollen dienen der Überwachung Ihres Allgemeinzustandes und der Erfassung von allfälligen Nebenwirkungen. Um die Therapie optimal durchführen zu können, sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen. Teilen Sie uns mit, wie Sie auf die Bestrahlungen reagieren. Informieren Sie den Arzt über allfällige Beschwerden und zögern Sie nicht, Fragen zu stellen.

Vergessen Sie auch nicht, den betreuenden Arzt oder die betreuende Ärztin über Arzneimittel, welche Sie während der Radiotherapie einnehmen, zu informieren. Viele Arzneimittel können in Kombination mit anderen Therapien unerwartete und unerwünschte Reaktionen auslösen.

Nach der letzten Bestrahlung wird im Normalfall eine Abschlussuntersuchung durchgeführt. Meistens wird ein nochmaliger Termin für eine nochmalige Kontrolle in 4 bis 6 Wochen vereinbart. Bei starken Nebenwirkungen sind gelegentlich auch kurzfristigere Kontrollen notwendig, da je nach Situation eine solche Reaktion sich in den Tagen nach Behandlungsabschluss noch verstärken kann.

Der zuweisende Arzt/Ärztin wird bei Therapieabschluss über die durchgeführte Behandlung schriftlich informiert. Die Nachkontrollen erfolgen meistens in Zusammenarbeit mit Ihren behandelnden Ärzten (Hausarzt/-ärztin; Spezialärzten/-ärztin). Die zeitlichen Abstände der Kontrollen werden im ersten Jahr relativ kurz sein und sich mit zunehmendem Abstand von der Therapie verlängern. Falls jedoch zwischenzeitlich Beschwerden auftreten, müssen Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin aufsuchen.

Nicht selten haben Patienten/innen nach Abschluss der Behandlung Schwierigkeiten mit der psychischen Verarbeitung Ihrer Krankheit. Wenn es nicht gelingt, diese Probleme innerhalb der Familie oder des Freundes- oder Bekanntenkreises zu bewältigen, kann eine Selbsthilfeorganisation sehr hilfreich sein. In solchen Gruppen können Sie mit Betroffenen über Ihre Sorgen sprechen. Informationen über solche Selbsthilfegruppen erhalten Sie bei den Beratungsstellen der kantonalen Krebsliga. Neben dieser persönlichen Unterstützung wird Ihnen die Krebsliga auch finanzielle Hilfe und Sachhilfe bieten können.