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Qualitätskontrolle

Das pharmazeutisch-analytische Labor des Instituts für Spitalpharmazie des Kantonsspitals Graubünden überprüft, mit Ausnahme der patientenspezifischen Rezeptur, alle im Institut für Spitalpharmazie hergestellten Arzneimittel. Grundlage dafür ist eine umfangreiche Geräteausstattung. Das Institut für Spitalpharmazie verfügt über einen IR-Spektralfotometer, einen Flammenfotometer, einen Konduktometer, einen Refraktometer, einen Titrierautomaten sowie ein HPLC-Gerät. Die zur Eigenproduktion sowie zur Herstellung von Reagenzien verwendeten Ausgangsmaterialien werden einer Eingangskontrolle gemäss der gültigen Arzneibuchmonografie unterzogen. Auch ausländische Pharmakopöen wie USP und DAB sowie das Prüfzertifikat der Hersteller werden berücksichtigt. Die Endkontrolle umfasst chemische, physikalische oder biologische Methoden. Für jedes hergestellte Produkt bestehen spezifische Prüfvorschriften. Das Institut für Spitalpharmazie verlassen nur kontrollierte Produkte. Nicht minder wichtig ist die Kontrolle der herstellungsrelevanten Betriebseinrichtungen (Umgebungsmonitoring). Dazu zählt die Überprüfung der Wasserqualität und die Requalifizierung der Reinräume und Laminarairflow-Benchs. Auch die Funktionsfähigkeit der eingesetzten Geräte wird regelmässig durch Kalibrierung kontrolliert.