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Grosser Rat besucht das Kantonsspital Graubünden

22.04.2010

Anlässlich seiner April-Session hat der Grosse Rat des Kantons Graubünden im Anschluss an seine Tagesgeschäfte das Kantonsspital Graubünden besichtigt.

  Auf Anregung des Standespräsidenten Christian Rathgeb hat das Kantonsspital Graubünden während der April-Session 2010 die Mitglieder des Grossen Rats zusammen mit der Bündner Regierung zu einer Besichtigung mit Informationsveranstaltung eingeladen. 

Spitallandschaft als Thema

Der Spitallandschaft Schweiz stehen in den nächsten Jahren grosse Veränderungen und damit auch entsprechende Herausforderungen bevor. Die damit verbundenen Auswirkungen auf die Spitallandschaft Graubünden und im Speziellen auf das Kantonsspital Graubünden werden nicht minder anspruchsvoll sein.

Kooperation statt Konkurrenz
Verwaltungsratspräsident Ulrich Immler stellte an der Veranstaltung fest: „Das Kantonsspital Graubünden versteht sich nicht als Konkurrent zu den übrigen Regionalspitälern, sondern als Teil der Spitalversorgung unseres Kantons, als komplementärer Leistungserbringer“. Alle Spitäler in Graubünden hätten auch die wichtige volkswirtschaftliche Bedeutung als Wertschöpfer. 

Grossprojekt für die Zukunft
Eine grosse Herausforderung stellt das sich zurzeit in Planung befindliche Bauprojekt des Spitals dar. Es besteht ein erheblicher Sanierungs-, Umbau- und Erweiterungsbedarf im Kantonsspital Graubünden. CEO Arnold Bachmann und Spitalarchitekt Ernst Casty konnten die Gäste aus erster Hand über den aktuellen Stand des Projektes informieren.

Merkmale Bauprojekt
Das Bauprojekt sieht eine neue Haupterschliessung von der Loestrasse her sowie den Umzug des Standorts Kreuzspital an den Hauptstandort vor. Auch sollen die hochinstallierten Betriebsstellen (Operationssäle, Intensivpflegestationen, Notfallstation, Röntgeninstitut, Herzkatheterlabor, etc.) optimal auf einer Ebene angeordnet sowie der Ambulatoriumsbau erweitert werden. Seit Mitte 2009 steht im Kantonsspital Graubünden mit dem „Da Vinci S“ ein Operationsrobotersystem der neusten Generation. Dieser wurde den Mitgliedern des Grossen Rats von Prof. Markus Furrer, Chefarzt Chirurgie, präsentiert. Neue minimal invasive Operationen im Bereiche der Urologie, Thorax- und Bauchchirurgie sowie der Gynäkologie sind die Hauptanwendungsgebiete des Da Vinci S. Die Einführung der roboterassistierten Chirurgie stärkt die Zentrumsfunktion des Kantonsspitals Graubünden im operativen Bereich.

Zeitungsbericht Besuch Grosser Rat






Zurück Letzte Aktualisierung: 22.04.2010 | Autor: Administrator