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Neuer Operationsroboter Da Vinci S im Kantonsspital Graubünden14.05.2009Im Kantonsspital Graubünden steht ein Operationsrobotersystem der neusten Generation. Neue minimal invasive Operationen im Bereiche der Urologie, Thorax- und Bauchchirurgie sowie der Gynäkologie sind die Hauptanwendungen.
Das Spektrum der Krankheiten, welche sich zukünftig am Kantonsspital Graubünden minimal-invasiv operieren lassen, weitet sich aus. Seit Ende März 2009 steht dort das Operationsrobotersystem "Da Vinci S" im Einsatz. Die Einführung der roboterassistierten Chirurgie stärkt die Zentrumsfunktion des Kantonsspitals Graubünden im operativen Bereich. Denn der Da Vinci S steht verschiedenen operativen Disziplinen zur Verfügung, wodurch Synergien genützt werden können. Mit diesem Operationsrobotersystem lassen sich komplexe rekonstruktive Eingriffe im Körperinnern zum Vorteil der Patienten weiter verfeinern. Die 3D-Bildgebung, die 10-15 fache Vergrösserung, ein Zitterfilter und eine hohe Bewegungsfreiheit der Roboterinstrumente - ähnlich wie beim menschlichen Handgelenk - erlauben sehr präzise Bewegungen in kleinen Räumen bzw. im Körper des Patienten. Es sind gerade diese neuen Funktionen, die bei der konventionellen Schlüssellochchirurgie fehlen und deswegen die Verbreitung gewisser Eingriffe mit der Schlüssellochtechnik aus technischen Gründen erschweren. Kein Ersatz der Menschen Im Kantonsspital Graubünden rechnet man in Zukunft allein in der Urologie mit mehr als 100 jährlichen Eingriffen mit dem neuen Operationsrobotersystem. Später kommen dann noch die anderen Fächer wie Thorax- und Viszeralchirurgie oder die Gynäkologie hinzu. Neben der Qualitätssteigerung durch den Einsatz des rund CHF 2 Mio. teuren "Da Vinci S" erhofft sich das Bündner Zentrumsspital auch Patienten aus dem weiteren Einzugsgebiet anzusprechen. Start in der Urologie
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