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Weiterbildungen in Intensivmedizin

Ärztliche Weiterbildung

Assistentzinnen /-ärzte auf der IPS

Auf der Intensivstation des Kantonsspitals Graubünden werden kontinuierlich Assistenzärztinnen und –ärzte weitergebildet. Unser Weiterbildungskonzept orientiert sich an den Vorgaben der Weiterbildungskommission der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) sowie der Schweizerischen Ärztevereinigung (FMH).

Derzeit werden 6 Vollzeitstellen für Assistenzärztinnen und -ärzte angeboten (die Möglichkeit von Teilzeit-Arbeit ist vorgesehen). Diese Stellen werden von Ärzten besetzt, die sich vertieft mit dem Gebiet der Intensivmedizin auseinandersetzen und meist während eines Jahres hier arbeiten, oder die sich im Rahmen einer Rotationsanstellung von anderen Kliniken des KSGR während einer kürzeren Zeit (in der Regel sechs Monate) auf der IPS weiterbilden. 

In den individuellen Zielvereinbarungen innerhalb der Weiterbildungsperiode unterscheiden wir Facharzttitel-Anwärter von solchen, welche den Facharzt Intensivmedizin nicht anstreben. Für Erstere sind zwei Stellen vorgesehen, welche jeweils für mindestens 12 Monate besetzt werden. Die Weiterbildungsstätte IPS KSGR kann mit maximal 18 Monaten als Weiterbildungszeit (Kat. B) für den Facharzttitel Intensivmedizin angerechnet werden (s. auch Link zu Weiterbildungskonzept Intensiv-medizin KSGR).

Alle Assistenzärzte sind dem Arbeitsgesetz unterstellt. Die maximale Wochenarbeitszeit beträgt 50 Stunden. Tags arbeiten wir mit 2-3 Assistenzärzten; nachts ist ein Assistenzarzt auf der Station.

Interessierte wenden sich bitte direkt an den Chefarzt der Intensivstation
Weiterbildungskonzept Intensivmedizin KSGR 

 Weiterbildung in Intensivpflege

Die Intensivstation KSGR übernimmt als Einzige in Grau-bünden die Funktion einer Weiterbildungsstätte für das Nachdiplomstudium Höhere Fachschule Intensivpflege (NDS HF IP). Das NDS HF IP wird zusammen mit der Berufsschule für Gesundheit und Soziales (BGS) in Chur angeboten.

Der Ausbildungsbeginn erfolgt zweimal pro Jahr jeweils im Januar und August. Die Studierenden des NDS HF IP profitieren von einem reichhaltigen, interdisziplinären Lernangebot auf einer Intensivstation mit einem breiten Spektrum aus wesentlichen Gebieten der Chirurgie, Traumatologie, Neurochirurgie und dem gesamten Spektrum der Inneren Medizin. Die Verbindung der theoretisch erworbenen Wissens erfolgt unter stufengerechter Betreuung während des gesamten Studienganges. 

Wer das Nachdiplomstudium HF Intensivpflege absolvieren will, muss eine abgeschlossene Ausbildung als diplomierte Pflegefachperson HF oder FH oder ein vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) anerkanntes, gleichwertiges ausländisches Diplom in Pflege vorweisen können. Der Kandidat hat zudem über mindestens ein Jahr Arbeitserfahrung in einem Spital zu verfügen. Die Bewerbung erfolgt über die Pflegeleitung der Intensivstation des Kantonsspitals Graubünden.

Interessierte wenden sich bitte direkt an die Pflegeleitung der Intensivstation 
Weiterbildung in Intensivpflege am Bildungszentrum Gesundheit und Soziales, Chur